
Redarc
SBI12-BLD
100A12V
Verfügbar — Menge nicht erfasst

Redarc · BMS und Schutz
100A12V
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Italienischer Anbieter von Batterien, Wechselrichtern und Solartechnik seit 2015. Sitz in Sigillo (Perugia), USt-IdNr. IT03894170541.
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Das SBI12-LLD ist ein eigenständiges 12V-Lastabwurfrelais mit 100A für LiFePO4-Bordbatterien. Es schaltet die Verbraucher ab, wenn die Batterie 2 Sekunden lang bei 10,5V lag, und wieder zu, sobald sie sich 10 Sekunden lang auf 11,0V erholt hat. So bleibt die Batterie oberhalb der Schwelle, an der ihr interner Schutz eingreifen und viele Ladegeräte am Nachladen hindern würde. Es passt zu Campern und Geländewagen mit Lithiumbatterie, die über einen Ladebooster wie den REDARC BCDC geladen wird.
Beide Geräte sitzen zwischen Bordbatterie und den von ihr versorgten Verbrauchern. Bleibt die Batteriespannung für die eingestellte Verzögerung auf oder unter der Abschaltschwelle, öffnet der Magnetschalter und die Verbraucher sind getrennt; erholt sie sich für die Einschaltverzögerung auf die Einschaltschwelle, werden sie wieder zugeschaltet. Die Verzögerungen verhindern, dass die Kontakte flattern, wenn ein großer Verbraucher die Spannung kurz einbrechen lässt.
Das SBI12-LLD arbeitet eigenständig und ist auf LiFePO4-Batterien abgestimmt: Es trennt bei 10,5V nach 2 Sekunden und schaltet bei 11,0V nach 10 Sekunden wieder zu. So bleibt die Batterie oberhalb der Schwelle, an der ihr interner Schutz auslösen und viele Ladegeräte blockieren würde. Das SBI12-BLD wird von einem REDARC-Manager-BMS gesteuert: Sein schwarzes Kabel kommt an den Lastabwurf-Pin des BMS, das BMS entscheidet, wann die Verbraucher an sind, und das Relais ergänzt eigene Schwellen von 10,2V ein und 10,0V aus sowie eine sofortige Abschaltung bei 9,0V.
Beide Modelle nutzen das kompakte Smart-Start-Gehäuse mit 75×70×80mm und 200g und haben versilberte Kontakte für 100A Dauerstrom und 400A Einschaltstrom. Der Betriebsstrom liegt unter 0,1A, der Standby-Strom unter 5mA. Bauteile zur Spannungsspitzenunterdrückung schützen das Gerät und verhindern, dass Störimpulse der Magnetspule die Fahrzeugelektronik erreichen. Eine rote LED zeigt an, wann die Verbraucher zugeschaltet sind, und blinkt Fehlercodes.
Das Relais wird nahe der Bordbatterie und fern von direkter Motorwärme montiert, mit einer Sicherung am Batterieende des Pluskabels, etwas größer als der gesamte Verbraucherstrom. REDARC schlägt die MIDI-Sicherungssets FK40 oder FK60 vor, für das SBI12-LLD auch das Set FK100. Die Hauptbolzen werden mit 5–6,2Nm angezogen; die Steuerklemmen an der Vorderseite bleiben unbelegt.
In einem Manager30-System bleiben die wichtigen Verbraucher direkt an der Batterie, die nicht lebenswichtigen laufen über das SBI12-BLD; deren Abschaltschwelle wird in den erweiterten Einstellungen des RedVision-Displays festgelegt. Das SBI12-LLD lässt sich mit jedem Ladegerät kombinieren, zum Beispiel einem REDARC BCDC, und ein optionaler Taster am blauen Kabel kann die Verbraucher unterhalb der Abschaltschwelle zugeschaltet halten. Prüfen Sie, ob die Abschaltspannung zu den Vorgaben des Batterieherstellers passt.
Zweimaliges Blinken heißt, die Batterie ist über 16,5V gestiegen: Das Relais öffnet, damit die Überspannung nicht zu den Verbrauchern gelangt, und prüft alle 20 Sekunden neu. Dreimaliges Blinken heißt, über den Kontakten wurde länger als 30 Sekunden mehr als 1V gemessen – durch zu hohen Strom oder schlechte Verbindungen – und die Verbraucher werden getrennt. Häufiges Schalten deutet meist auf einen zu großen Verbraucher oder eine zu lange Leitung zwischen Batterie und Relais hin.
Das SBI12-LLD. Es hat feste LiFePO4-Schwellen (aus bei 10,5V, ein bei 11,0V) und braucht keine Steuerung.
Ein REDARC-Manager-BMS wie den Manager30, dessen Lastabwurf-Ausgang das Massekabel des Relais schaltet. Ohne dieses Signal erfüllt das BLD seine Aufgabe nicht.
Beim SBI12-LLD hält ein Taster zwischen blauem Kabel und Batterieplus die Verbraucher zugeschaltet, solange er gedrückt ist. REDARC warnt davor, die Batterie dabei zu tief zu entladen.
Laut REDARC können sie in Fahrzeugen mit Plus an Masse eingesetzt werden; für die Verdrahtung sollen sich Installateure an REDARC wenden.
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