
Redarc
BCDC12050R
50A12V
Verfügbar — Menge nicht erfasst

Redarc · DC-DC-Ladegerät
100A12V
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Italienischer Anbieter von Batterien, Wechselrichtern und Solartechnik seit 2015. Sitz in Sigillo (Perugia), USt-IdNr. IT03894170541.
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Der BCDC12100R, auch BCDC Alpha100 R, hebt die Alpha-R-Plattform auf 100A und 1600W für große 12V-Bordbatteriebänke; REDARC empfiehlt Kapazitäten von 100–1250Ah. Er zieht bis zu 110A aus einer 12V- oder 24V-Starterbatterie und bis zu 110A aus PV-Generatoren bis 2000W am Eingang mit 9–48V, wobei Solar Vorrang hat. Der mitgelieferte Smart Battery Monitor liefert Ladezustand und Restlaufzeit an die RedVision-App; dort werden auch alle Einstellungen, das Nachladen der Starterbatterie und die Starthilfe bei leerer Starterbatterie erledigt. Das 2,2kg schwere Gerät ist nur für den Einbau im Innenraum bestimmt.
Im BCDC Alpha R sitzen Ladebooster und MPPT-Solarregler in einem Hauptgerät, wobei Solarstrom immer Vorrang hat. Der mitgelieferte Smart Battery Monitor wird am Minuspol der Bordbatterie eingebaut und misst Strom, Spannung und Temperatur der Batterie – so kann das Ladegerät zwischen Batteriestrom und Verbraucherstrom unterscheiden. Ist der Ladestrom unter dem Maximum eingestellt, fließt die freie Leistung direkt zu den Verbrauchern, und die Batterie wird weniger zykliert. Ladezustand und Restlaufzeit berechnet das System aus den Messwerten des Batteriewächters.
Für die Starterbatterie gibt es zwei eingebaute Funktionen. Im Start Battery Charge Mode hält überschüssiger Solarstrom die Starterbatterie mit bis zu 25A voll, sobald die Bordbatterie in der Erhaltungsladung ist. Start Battery Recovery lädt eine leere Starterbatterie rund 15 Minuten lang aus der Bordbatterie nach, bis deren Spannung auf 11,5V sinkt – ausgelöst über die RedVision-App oder beim Alpha50 R über die Bedientaste.
Unterstützt werden vier Batterietypen: AGM/Gel, Standard-Blei-Säure/Calcium, Lithium mit Heizung und Standard-Lithium (LiFePO4); die Erhaltungsladung liegt bei 13,3V bzw. 13,6V, mit Temperaturkompensation. Der maximale Ladestrom lässt sich ab 4A einstellen, die Strombegrenzung am Fahrzeugeingang ab 5A. Damit passt das Gerät auch in Fahrzeuge mit wenig Reserve an der Lichtmaschine oder mit kleinen DC-Wandlern, etwa Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Der Fahrzeugeingang wird wahlweise über Auto (12V/24V), fest 12V oder 24V, Zündung oder Dauer-Ein aktiviert. Firmware-Updates kommen drahtlos aufs Gerät.
Hauptgerät und Batteriewächter sind nur für den Einbau im Innenraum, also im Wohn- oder Fahrgastbereich, zugelassen – nie im Motorraum – an einem trockenen, belüfteten Ort. Das 100A-Gerät braucht seitlich 10mm und an jedem Ende 40mm Freiraum. Angeschlossen wird über M5-Schraubklemmen (50A-Modell), M6 (100A-Modell) und M10 am Batteriewächter. Kabel zur Bordbatterie und Massekabel dürfen höchstens 2m lang sein, die Sicherungen sitzen maximal 150mm von der Batterie entfernt.
Bei Fahrzeugen mit Smart-Lichtmaschine wird der Zündungsanschluss an D+ oder an eine über die Zündung geschaltete Sicherung gelegt. Die Spannung des PV-Generators, berechnet bei der tiefsten zu erwartenden Temperatur, muss unter 48V bleiben. Über das R-Bus-Kabel wird das Ladegerät Teil eines RedVision-Systems mit TVMS Rogue oder TVMS Prime – Voraussetzung, um ein RedVision-Display zu nutzen.
Der Installateur stellt Batterietyp, Kapazität, Stromgrenzen, Alarme und Aktivierungsart per Bluetooth in der App RedVision Configurator ein; beim Alpha50 R lassen sich Batterietyp und Stromgrenzen auch über die Bedientaste am Hauptgerät wählen. Der Nutzer verfolgt Ladezustand, Restlaufzeit, Eingangsquellen und Ladeleistung in der RedVision-App. Status-LEDs und App melden harte Fehler, die das Laden stoppen, und weiche Fehler wie niedrigen Ladezustand, Unterspannung oder Überspannung am Solareingang.
REDARC nennt als empfohlene Kapazität der Bordbatterie 50–600Ah für den BCDC Alpha50 R und 100–1250Ah für den BCDC Alpha100 R.
Nein. Laut REDARC sind Hauptgerät und Batteriewächter nicht für die Bedingungen im Motorraum ausgelegt und müssen im Innenraum, im Wohn- oder Fahrgastbereich, montiert werden.
Ja. Der Eingang für die Starterbatterie verarbeitet 9–32V, und die Aktivierung „Auto“ erkennt 12V- und 24V-Systeme. Nachladen und Starthilfe für 24V-Starterbatterien setzen Geräte mit Seriennummern ab „2606“ voraus.
Der Batteriewächter gehört zum Set und liefert Ladezustand und Lastaufteilung. Ist er nicht angeschlossen, meldet das Ladegerät einen weichen Fehler.
Nein. Überwachung und Konfiguration laufen über die Smartphone-Apps. Ein RedVision-Display lässt sich nur über ein TVMS Rogue oder TVMS Prime am R-Bus ergänzen.

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