Die Zelltechnik der meisten neuen Hochleistungsmodule.
N-Typ-Zellen verwenden anders dotiertes Silizium als die älteren P-Typ-Zellen (PERC) und verlieren mit der Zeit und bei Hitze weniger Leistung. TOPCon (Tunnel Oxide Passivated Contact) ist heute die verbreitetste N-Typ-Bauart, HJT (Heterojunction) eine weitere. Für Sie heißt das: höherer Wirkungsgrad, besserer Temperaturkoeffizient und meist geringere Degradation als bei PERC.
Nennkapazität ist der gesamte Energieinhalt, nutzbar ist das, was Sie tatsächlich entnehmen können.
Die Nennkapazität ist der Energieinhalt aller Zellen (Spannung × Ah). Nutzbar ist, was nach den Reserven oben und unten übrig bleibt, die BMS und Wechselrichter einstellen. Vergleichen Sie Speicher deshalb nach nutzbaren kWh und prüfen Sie im Datenblatt, ob der Wert bei 100% oder bei geringerer Entladetiefe angegeben ist.
Die technischen Regeln, die ein Wechselrichter für den Netzanschluss im jeweiligen Land erfüllen muss.
Jedes Land hat eigene Anschlussregeln – etwa die VDE-AR-N 4105 in Deutschland, die TOR Erzeuger in Österreich oder die CEI 0-21 in Italien für die Niederspannung, viele davon auf Basis der europäischen Norm EN 50549-1 –, dazu kommen die Vorgaben des Netzbetreibers. Der Wechselrichter muss dafür zertifiziert und auf das richtige Länderprofil eingestellt sein. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob das Modell für Ihr Land zugelassen ist; die Netzanmeldung übernimmt Ihr Installateur.
Zwei Speicherfamilien, die mit unterschiedlichen Wechselrichtern arbeiten.
Niedervolt-Speicher arbeiten mit rund 48–51,2V und wachsen durch parallel geschaltete Module; sie passen zu 48V-Hybridwechselrichtern und Wechselrichter/Ladegeräten. Hochvolt-Speicher schalten die Module in Reihe bis auf einige hundert Volt: kleinere Ströme, bessere Effizienz bei hoher Leistung, dafür brauchen sie einen HV-Hybridwechselrichter und meist eine Mindestzahl an Modulen. Beide sind nicht austauschbar – Speicher und Wechselrichter wählen Sie zusammen aus.
Der Ausgang, der bei Stromausfall die Verbraucher weiter versorgt.
Fällt das Netz aus, trennt sich ein Hybridwechselrichter mit EPS-Funktion (Emergency Power Supply) vom Netz und versorgt die Verbraucher aus Speicher und Modulen. Manche Geräte versorgen das ganze Haus (Ersatzstrom), andere nur einen eigenen Ausgang für wichtige Verbraucher (Notstrom), teils mit separater Umschaltbox. Prüfen Sie die Notstromleistung in kW, die Umschaltzeit und ob zusätzliche Komponenten nötig sind.
Eine Einstellung, die die Einspeisung ins Netz verhindert oder begrenzt.
Bei Nulleinspeisung regelt der Wechselrichter seine Leistung so, dass nichts oder nur bis zu einem eingestellten Grenzwert ins Netz fließt – anhand der Messung von Zähler oder Wandler. Sie wird genutzt, wenn der Netzbetreiber keine oder nur begrenzte Einspeisung erlaubt oder wenn Einspeisung nicht vergütet wird. Mit Speicher geht weniger verloren, weil der Überschuss gespeichert statt abgeregelt wird.